Zum Inhalt springen

Anlass · Führungskreis

Klare Ansage im Führungskreis, wenn nicht alle hinter Ihnen stehen

Sprechen Sie Widerstand in der Runde sachlich an und machen Sie die Spielregeln klar: Einwände werden hier geäußert, Entscheidungen danach gemeinsam getragen. Verbinden Sie die Ansage mit einer klaren Richtung und konkreten Erwartungen. Einzelne Konflikte klären Sie unter vier Augen. Klarheit unter Druck bereitet diese Runde und Ihre Worte mit Ihnen vor.

Tim Christopher Gasse im Gespräch mit einem Führungskreis

Die Lage

In der Führungsrunde wird genickt, danach passiert etwas anderes. Entscheidungen werden zerredet, Informationen zurückgehalten, Lager bilden sich.

Sie wissen, dass Sie das ansprechen müssen, und Sie wissen, dass dieser Moment Ihre Führung prägen wird.

Was jetzt wichtig ist

  1. Beobachtung statt Vorwurf

    Beschreiben Sie, was Sie sehen, ohne Schuldige zu benennen. Das macht das Gespräch möglich.

  2. Spielregeln aussprechen

    Widerspruch ist erwünscht, in der Runde. Nach der Entscheidung gilt Loyalität nach außen.

  3. Richtung wiederholen

    Eine einfache, klare Richtung, die Sie in jeder Runde bestätigen, gibt Halt.

  4. Verbindlichkeit einfordern

    Wer was bis wann? Ohne konkrete Vereinbarungen bleibt jede Ansage folgenlos.

Typische Fehler

Einzelne vorführen

Wer jemanden vor der Runde bloßstellt, verliert die anderen.

Nur appellieren

Aufrufe zu mehr Teamgeist ohne konkrete Regeln verpuffen.

Danach nichts tun

Eine Ansage ohne Konsequenz schwächt Ihre Autorität mehr als Schweigen.

So arbeiten wir

Das Sparring für die Führungsrunde

  1. Klar im Kopf

    Wir analysieren die Dynamik im Führungskreis und Ihr Ziel für die Runde.

  2. Klar in der Botschaft

    Wir formulieren Ihre Ansage, die Spielregeln und die Vereinbarungen.

  3. Sicher im Auftritt

    Wir proben die Runde mit typischen Reaktionen: Schweigen, Gegenwind, Ausweichen.

Häufige Fragen

Fragen zum Widerstand im Führungskreis

Von Tim Christopher Gasse, Kommunikationscoach für Geschäftsführer · Stand: November 2026

Mit einer sachlichen Beobachtung, ohne Namen: Ich erlebe, dass wir hier Entscheidungen treffen, die danach nicht umgesetzt werden. Ich möchte, dass wir das ändern. Danach Raum für Reaktionen und klare Regeln.

Mit konkreten Vereinbarungen am Ende jeder Runde: wer, was, bis wann, schriftlich festgehalten und in der nächsten Runde überprüft.

Aushalten, dann direkt einzelne nach ihrer Einschätzung fragen. Schweigen ist oft Unsicherheit, nicht Zustimmung.

Wenn klare Erwartungen und Gespräche nichts ändern. Diese Schritte stimmen Sie vorher mit Gesellschaftern und Arbeitsrecht ab.

Wir bereiten Ihre Ansage und die Runde vor und proben die Reaktionen, damit Sie klar und gelassen führen.

Eine Runde, eine Richtung

Im vertraulichen Erstgespräch klären wir in 15 Minuten, ob und wie wir Sie unterstützen können.

Oder anrufen: 0800 / 88 111 80 · kostenlos und vertraulich